Stationäre Kinder- und Jugendhilfe
Bild zeigt: Zwei Paar Hände halten ein orangefarbenes kleines Holzhaus
Stationäre Kinder- und Jugendhilfe

  Gebiet 

Wir betreuen die Kinder und Jugendlichen in Ahlen. Wir kooperieren mit Jugendämtern aus ganz Deutschland.

  Standort

Die Adresse wird zum Schutz der Kinder und Jugendlichen nicht bekannt gegeben. Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an die Fachdienstleitung, Frau Johanna Anton.
Bild zeigt: Die Hände eines Mädchens bilden ein Dach über einem Bauklotz mit Hausmotiv
Bild zeigt: Junge Erwachsene in einer Gesprächsrunde mit einem Therapeuten
Bild zeigt: Vier Jugendliche unterschiedlicher Herkunft amüsieren sich auf der Straße

   Beratung

Die Beratung richtet sich an die Personensorgeberechtigten und alle weiteren Familienmitglieder. Die Kinder und Jugendlichen haben in der Wohngrupe eine feste Bezugsperson. So wird eine umfassende Begleitung und Betreuung bis zur Volljährigkeit und darüber hinaus gesichert.

Wir unterliegen der Schweigepflicht.

   Zugang

Im Rahmen der stationären Unterbringung in einer Wohngruppe können die Kinder und Jugendliche ab sieben Jahre aufgenommen werden.

Das Aufnahmeverfahren:

  1. Die Anfrage erfolgt durch das Jugendamt
  2. Das Erstgespräch mit Jugendamt, dem Kind/dem Jugendlichen und der Fachdienstleitung in der Wohngruppe
  3. Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Handlungsabsprachen und Arbeitsauftrag
  4. Die erste Arbeitsphase mit dem Aufbau einer tragfähigen und vertrauensvollen Arbeitsbeziehung zwischen dem Kind/Jugendlichen und der/des Fachdienstmitarbeiters*in

§   Gesetzliche Grundlagen

Wir sind ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe gemäß § 75 SGB VIII.

Die rechtlichen Grundlagen sind vorrangig die §§ 27 ff in Verbindung mit den §§ 34, 41 und 42 a SGB VIII. Neben der Unterbringung und Betreuung in einer Wohngruppe können auch andere, auf den Einzelfall zugeschnittene Betreuungsangebote, geschaffen werden (z. B. Unterbringung und Betreuung in einer eigenen Wohnung, höhere Betreuungsintensität durch ergänzende Leistungen).

   Arbeitsweise, Methoden und Therapien

Das Team besteht aus Sozialpädagog*innen und Sozialarbeiter*innen sowie anderen pädagogischen Fachkräften. Alle Mitarbeiter*innen verfügen über Zusatzqualifikationen und nehmen an regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen sowie Supervisionen teil.

Eine verbindliche, vertrauensvolle und dynamische Beziehungsarbeit im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist die Basis aller sozialen Entwicklungen und damit unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche, nachhaltige pädagogische Arbeit jedes*jeder einzelnen Mitarbeiters*Mitarbeiterin.

Alle Mitarbeiter*innen sind in der Wahrnehmung des Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung nach § 8 a Abs. 1 SGB VIII geschult. Weitere Infos hierzu finden Sie unter dem Punkt  Stark im Kinderschutz.

Die Hilfeplanung

Die Hilfeplanung ist der erste Schritt, um den individuellen Bedarf eines Kindes/Jugendlichen und die Betreuungsform zu ermitteln. Sie wird ständig überprüft und angepasst, so dass die bestmögliche Entwicklung gewährleistet ist.

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Betreuung, Versorgung und Alltagsbewältigung

Das alltägliche Leben mit allen Aufgaben wird regelmäßig, teilweise täglich, oder nach Bedarf in den einzelnen Bereichen eingeübt. Das stärkt die Kinder und Jugendlichen in Ihrer Alltagskompetenz, weil es immer in Rückkoppelung mit dem/der Betreuuer*in geschieht.

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Unterstützung einer physisch und psychisch gesunden Entwicklung

Eine Versorgung mit lebenswichtigen Dingen wie Wohnung, Essen und Kleidung ist ein erster Schritt. Zu einer gesunden (Weiter-)Entwicklung ist es aber unbedingt notwendig, sich mit der eigenen Körperlichkeit und seelischen Prozessen auseinanderzusetzen. Die Kinder und Jugendlichen werden dazu angehalten und begleitet.

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Förderung des Sozialverhaltens

Im Miteinander werden Grenzen ausgelotet. Dabei helfen Regeln, die aus Respekt dem Anderen gegenüber eingehalten werden müssen. Die Kinder und Jugendlichen lernen, dass die Akzeptanz von Unterschiedlichkeiten und Anderssein zum sozialen Verhalten dazugehören.

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Freizeitgestaltung

Welche Interessen hat der Einzelne? Wie können diese erkannt und zu einer sinnvollen freien Zeit beitragen? Die Betreuer*innen machen Vorschläge und geben Anleitung zu einem angemessenen Umgang mit Smartphone, Social Media u. a.

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Schulische und berufliche Förderung

Kinder und Jugendliche brauchen eine Zukunftsperspektive. Dazu gehören Schule, Berufswahl und Ausbildung. Wir fördern den Einzelnen in diesen Bereichen, damit das Selbstvertrauen gestärkt wird und der Start in die Eigenständigkeit gelingen kann.

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Arbeit mit den sozialen Bezugssystemen

Kinder und Jugendliche haben gegensätzliche Gefühle, wenn sie vor einem neuen Lebensabschnitt stehen. Einerseits sind da Neugierde, Herausforderung und Hoffnung auf das Neue, aber auch Trauer und Angst, weil es um das Loslassen der vertrauten Bindungen und Beziehungen geht. Deshalb arbeiten wir mit den Sorgeberechtigten und anderen Bezugspersonen eng zusammen, auch um die Biografie des jungen Menschen hinreichend zu verstehen.

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Beteiligung und Beschwerde

In jeder Gruppe muss der Einzelne seinen Platz finden. Das geht nicht ohne Reibungen und Konflikte. Wir geben den Heranwachsenden die Gelegenheit, sich in der Gruppe zu engagieren, an der Festsetzung von Regeln zu beteiligen und Beschwerden von und über andere zu reflektieren.

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Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und anderen an der Erziehung beteiligten Personen und Institutionen

So wie die Heranwachsenden Entwicklungen durchlaufen, muss auch deren Unterstützung und der individuelle Hilfeplan immer auf dem neusten Stand sein. Nicht die Kinder und Jugendlichen müssen sich den Hilfen anpassen, sondern die Hilfen werden auf die Bedarfe der jungen Menschen zugeschnitten.

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Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung im Sozialraum

Die einzelnen Kinder und Jugendlichen sollen sich gut in ihre Nachbarschaft, im Stadtteil und in anderen Einrichtungen integrieren. Dabei werden sie ermutigt und unterstützt. Das gegenseitige Kennenlernen bedeutet für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

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   Regionale Kooperationen

Wir arbeiten u.a. mit folgenden Einrichtungen/Institutionen zusammen:

  • Jugendämter der zuständigen Kreise und Städte
  • Schulen/Berufsschulen
  • Arbeitsagentur
  • Sportvereinen
  • Bildungsträger
  • Ausländerbehörden

   Weitere Themen

Die methodischen Grundlagen lassen sich wie folgt beschreiben:

  • Positive Verstärkung bei persönlichen Fortschritten und Erfolgen
  • Erarbeitung sozialer Kompetenzen und Übertragung auf andere Lebensbereiche
  • Darstellung alternativer Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten
  • Wahrnehmung der Zusammenhänge zwischen der eigenen Geschichte und Problemen der Gegenwart sowie der Erarbeitung von Veränderungsmöglichkeiten
  • Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und möglicher Perspektiven
  • Einzel– und Gruppengespräche
  • Lebensweltorientierung durch Einbeziehung des Umfeldes (Nachbarn, Ehrenamtlern, Paten)
  • Netzwerkarbeit (Jugendzentren, Vereine, Verbände, Arbeitgeber, Schulen etc.)
  • Verlässliches und tragfähiges Beziehungsangebot „rund um die Uhr“
  • Nutzen der persönlichen Qualifikationen der Mitarbeiter*innen (z. B. Vermittlung handwerklicher Tätigkeiten)
  • Therapeutische Leistungen im Sinne systemischer und kontrollierbarer Einflussnahme mit dem Ziel, Leidenszustände und Störungen von Jugendlichen zu lindern und zu beheben
  • Weitere Angebote des Trägers können ohne großen Aufwand genutzt werden (sexualpädagogische Angebote), sowie interne Fortbildungen der Mitarbeiter*innen zu bestimmten Störungsbildern (Autismus, Trauma, Ergotherapie, Logopädie etc.)

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