Auftakt für ein Projekt voller Aktionen und Überraschungen
Auf Initiative des Jupp Fotoklubs hat sich eine Initiativgruppe gebildet, die in Ahlen ein Migrationsmuseum auf der Zeche aufbauen will.
Dabei sollen mehr als 150 Jahre Migrationsgeschichte aufgenommen werden, um das Kommen, Gehen und Bleiben zu reflektieren. Dazu werden Bilder, Dokumente und Objekte gesammelt und präsentiert. Mit unterschiedlichen Methoden und unterschiedlichen Medien sollen die Gründe für Zuwanderung, Erwartungen, Hoffnungen und Ängste erfahrbar werden. z. B.:
- Wie Integration verlaufen ist
- Wie Zugewanderte und „die vorhandene Gesellschaft“ reagiert haben
- Was gut und was schlecht gelaufen ist (das gehört genauso dazu)
- Wie aus den Erfahrungen zu lernen ist
► ► ► Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Museum aussehen könnte, wird eine erste Ausstellung auf der Zeche in der Maschinenzentrale gezeigt.
Die Öffnungszeiten sind jeweils am Sonntag, den 24. August und am 14.09.2025 von 12:00 bis 18:00 Uhr. In der Zeit vom 25.08. bis zum 13.09.2025 können Führungen beim Stadtteilbüro angefragt werden. Telefon: 02382 702149 oder per E-Mail: info@stadtteilbuero-ahlen.de
Die Ausstellung beinhaltet:
- Infotafeln zu Zielen und Entwicklung eines Migrationsmuseums
- Infostand Jupp- Fotoclub
- Die Geschichte des türkischen Großvaters und seiner Familie, der nach Ahlen kam, um zu arbeiten, in 3 Generationen in Ahlen | künstlerische Installation der Enkelin
- Kartonwand (Gastarbeiter sammelten in Kartons alles, was ihnen wichtig war, um es wieder mit in die Heimat zu nehmen)
- Frauentuch: Internationales Frauenfrühstück/Manfred Brückner: Stoffcollage mit Näharbeiten von Frauen unterschiedlicher Nationen 10 m x 1 m
- Ahmad Abdulhak (syrische Herkunft): Thema seiner Bilder: Gefühle, Erinnerungen, Träume
- Ruben Timman: Porträts von Menschen aus Ahlen: Die unantastbare Würde eines jeden Menschen; 1,80 m x 1,20 m und 1 Banner außen 3,00 m x 1,50 m
- Kurzfilm von Erfan Amiri „989“ entstanden 2018 | Innosozial Traumazentrum
- Christiana Diallo Morick: „RosaRot“ | Acrylmalerei
- Fotoausstellung von Geflüchteten | Innosozial Traumazentrum von 2018
- Birgit Zöller „Migranten haben (k)eine Stimme“ | Soundcollage
- Lange Tafel, belegt mit afrikanischen Stoffen, als Kommunikationsfläche | Bücher und Bilderbücher zu verschiedenen Migrationsthemen aus der Stadtbücherei und Privatbestand
Wir freuen uns auf eine gewinnbringende gemeinsame Zeit, die den Auftakt bildet für ein Projekt voller Aktionen und Überraschungen, denn das Museum entwickelt sich nur dann gut, wenn möglichst viele aus der Migrationsgesellschaft das unterstützen und etwas beitragen.
PDF zum Download: Plakat zur Veranstaltung (1 MB)
Text (Dietmar Zöller für den Initiativkreis + Foto -Plakatausschnitt- von EARLYbird PR
Die Innosozial gGmbH unterstützt die Initiative „Migrationsmuseum“, die durch den ehemaligen Geschäftsführer und nun Vorstandsmitglied, Dietmar Zöller, mitgestaltet wurde.
