Mit Teamgeist und Fairplay
Strahlende Gesichter, lauter Jubel und jede Menge Begeisterung: Das diesjährige Mädchenfußballturnier im Rahmen des Projekts „Sport macht stark – starke Mädchen durch Fußball“ von Innosozial war ein voller Erfolg. In Kooperation mit Rot-Weiss Ahlen wurde das Turnier zu einem besonderen sportlichen und gemeinschaftlichen Erlebnis für die teilnehmenden Grundschülerinnen sowie der Eltern.
„Es ist einfach großartig zu sehen, wie die Mädchen auf dem Spielfeld zusammen- und über sich hinauswachsen und zwar unabhängig von Kultur, Religion oder sozialer Herkunft“, sagt Agnieszka Bednorz, Projektleiterin. „Unser Ziel ist es, Mädchen und Frauen zu stärken, Freude am Sport zu vermitteln und ihr Selbstvertrauen zu fördern.“
Die Mädchen trainieren wöchentlich in fünf Grundschulen. Beim Turnier waren in diesem Jahr vier Schulen vertreten: die Barbaraschule, die Diesterwegschule, die Martinschule sowie die Albert-Schweitzer-Schule, die erstmals am Turnier teilnahm. Trotz weniger Trainingseinheiten zeigte das Team der Albert-Schweitzer-Schule großen Zusammenhalt und überzeugte mit Spielfreude und Engagement.
Auf dem Spielfeld präsentierten die Dritt- und Viertklässlerinnen faires Spiel, starken Teamgeist und großen Ehrgeiz. Begleitet wurden sie von engagierten Eltern, Geschwistern und Familien, die die Fußballerinnen begeistert anfeuerten und die Veranstaltung zugleich für Begegnung und Austausch nutzten.
Großen Zuspruch fanden auch die Waffeln, Sandwiches und Getränke, die von dem Förderverein Frauen- und Mädchenfußball des Fußballvereins Rot-Weiss Ahlen angeboten wurden. Viele Eltern nutzten die Gelegenheit, sich direkt beim Verein über Trainingsmöglichkeiten zu informieren. „Uns ist wichtig, den Mädchen den Weg in den Verein zu öffnen und ihnen langfristige sportliche Perspektiven zu ermöglichen“, erklärt Olga Vasileiadou, Projektmitarbeiterin. Ein Mädchen entschied sich sogar noch vor Ort bei Rot-Weiss Ahlen reinzuschnuppern.
Sportlich setzte sich in diesem Jahr die Diesterwegschule durch und belegte den ersten Platz. Nachdem sie in den vergangenen Jahren nur knapp am Sieg vorbeigeschrammt war, hat es diesmal geklappt. Platz zwei ging an die Barbaraschule, gefolgt von der Albert-Schweitzer-Schule auf Platz drei. Den vierten Platz belegte die Martinschule. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten einen Pokal, zudem wurde jedes Mädchen mit einer Medaille ausgezeichnet. „Jedes Mädchen ist eine Gewinnerin, vor allem durch den Mut, mitzuspielen und Teil eines Teams zu sein, unabhängig von Platzierung oder Ergebnis“, betont Ergül Öksüz, Projektmitarbeiterin.
Das Mädchenfußballprojekt wird seit Jahren durch die Förderung des LWL unterstützt und begleitet Ahlener Mädchen auf ihrem sportlichen Weg. Neben den wöchentlichen AGs gehören auch Schulungen zur/zum Fußballassistent*in, gewaltpräventive Einheiten, ein Fußballcamp sowie das jährliche Turnier zu den festen Bausteinen des Projekts. Durch die enge Kooperation mit Rot-Weiss Ahlen, hier Frauen- und Mädchenabteilung, wird den Mädchen ein direkter Zugang zum Vereinssport ermöglicht, der wichtige Chancen für Teilhabe, Nachwuchsförderung und persönliche Entwicklung eröffnet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.
Text und Foto (Innosozial) Teilnehmerinnen des Turniers mit dem Orgateam.
