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Pressemitteilung

Veröffentlicht am 01. Dezember 2021

Soziale Stadtführung mit neuer Ahlener Sozialdezernentin

Ahlen. Ein Tag voller wertvoller Informationen über Sozialträger in Ahlen

Ahlen. Stephanie Kosbab möchte sich „so schnell und gründlich wie möglich über Ahlen und meine vielfältigen Aufgaben informieren“. Deshalb besuchte die neue Sozial-, Schul- und Kulturdezernentin der Stadtverwaltung am Montag eine ganze Reihe sozialer Träger und Einrichtungen.

Der frühere Bürgermeister Benedikt Ruhmöller hatte dafür eine spezielle „Soziale Stadtführung“ geplant und begleitete Kosbab auf ihrer Tagestour. Dabei stand auch ein Gespräch mit dem Geschäftsführer von Innosozial auf dem Programm. Dietmar Zöller stellte der neuen Sozialdezernentin im Zeppelincarrée das sehr umfangreiche Beratungs- und Hilfsangebot des Sozialträgers vor. Außerdem berichtete er über außergewöhnliche Projekte wie die Großausstellung „Museum der Menschheit“, die im Sommer in der ganzen Stadt für Respekt und Menschenwürde geworben hat.

Die Gesprächsrunde, an der auch Angelika Martin-Wild als Fachbereichsleitung teilnahm, diskutierte schließlich die aktuelle Entwicklung der schwierigen sozialen Situation Ahlens sowie über neue Handlungsansätze zur Bewältigung der gravierenden Armuts- und Integrationsprobleme.

Gestartet war Kosbab zu ihrer ausführlichen Tour an der Familienbildungsstätte, von der regelmäßig öffentliche Soziale Stadtführungen angeboten werden. Der FBS-Leiter Lars Koenig und die pädagogische Mitarbeiterin Bernadette Rentmeister erläuterten, dass die Begleitung, Unterstützung und Förderung von Familien den Aufgabenschwerpunkt ihrer Arbeit darstellen. Dazu gehören auch Qualifizierungsangebote für Fachkräfte der sozialen Arbeit.
Weitere Stationen der Sozialdezernentin, die auch erste Beigeordnete, also Stellvertreterin des Bürgermeisters wird, waren dann unter anderem das Forum gegen Armut und das Jobcenter, der Kinderschutzbund und der Caritasverband, der Lunch-Club und der Verein „Keiner geht verloren“, die Drogenberatungsstelle „Drobs“ und die Aids-Hilfe. Die Mittagsrast in der „Schuhfabrik“ nutzte man zu einem ausführlichen Gespräch mit Geschäftsführerin Christiane Busmann über die soziokulturelle Arbeit des Bürgerzentrums.

Immer wieder wurde die – so Kosbab – „unglaublich qualifizierte und engagierte soziale Arbeit“ der vielen Einrichtungen in Ahlen dargestellt. Doch die vielen prekären Lebensverhältnisse in dieser Stadt erfordern nach Auffassung der neuen Sozialdezernentin auch weitere innovative Ansätze des sozialen Angebots und vor allem eine intensive Kooperation zwischen der Stadt und allen Trägern: „Diese Zusammenarbeit habe ich heute allen Gesprächspartnern angeboten.“

Foto (Innosozial): Letzte Station der Stadtführung war Innosozial (v. l.): Benedikt Ruhmöller, Stephanie Kosbak, Dietmar Zöller und Angelika Martin-Wild …

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