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Pressemitteilung

Veröffentlicht am 05. September 2022

MdL Markus Höner zu Besuch bei Innosozial

Markus Höner besucht Innosozial

Ahlen. In der letzten Woche machte der neu gewählte Landtagsabgeordnete Markus Höner seinen Antrittsbesuch bei Innosozial in Ahlen und wurde vom Geschäftsführer Dietmar Zöller und der neu benannten Fachbereichsleitung Tanja Salaj empfangen.
Markus Höner benannte unter Bezug auf das vor der Wahl geführte Gespräch sein Interesse, sich über die Aktivitäten von Innosozial in seinem Schwerpunkt Integration und Flüchtlinge zu informieren.
„Es ist mir ein Anliegen zu erfahren, wo ‚der Schuh drückt‘ und was ich für unseren Kreis tun kann“, machte Herr Höner klar.

Dietmar Zöller sprach als erstes das Psychosoziale Traumazentrum für Flüchtlinge an, das im Kreis Warendorf eine hohe Nachfrage von Geflüchteten aus allen Regionen des Kreises hat. „Wir sind da gut aufgestellt mit vier Psycholog*innen und zwei sozialpädagogischen Kolleg*innen und verfügen im Team über männliche und weibliche Ansprechpartner*innen. Wir können in Arabisch, Kurdisch, Dari, Farsi, Französisch und weiteren Sprachen – teils mit Dolmetscher*innen – für alle Geflüchteten ein Angebot machen.“

Informieren möchte sich Markus Höner im Bereich Förderung, weil dort für Sozialpädagog*innen die Förderhöchstgrenze bei 56.000 Euro liegt und das bedeutet, dass Innosozial für eine/n erfahrene Pädagog*in leicht 15.000 Euro anders finanzieren muss.
Ebenso ist aus Sicht von Innosozial verbesserungswürdig, dass sich die Förderung auch auf die Leitung und Verwaltung bezieht, was bisher nur durch die Zuschüsse des Kreises und hoffentlich der Stadt Ahlen abgedeckt werden muss.
Auch um die Korrektur von Nachweispflichten bei Räumen in Eigentum des Betriebes will sich der Abgeordnete Höner schlau machen.

Auf die Nachfrage nach Ukraine-Flüchtlingen erläuterte der Geschäftsführer, dass das Land eine befristete Aufstockung des Personals genehmigt hat und dass Anfragen nach Traumatherapie noch überschaubar sind. Aber die Ukrainer*innen sind in der regionalen Flüchtlingsberatung und waren im diesjährigen Sprachcamp stark vertreten. „Im Rahmen unseres Wertevermittlungsprojektes ‚Wie funktioniert Deutschland‘ haben wir über 3 Wochen 20 ukrainische Frauen in die Themenbereiche Demokratie, Frauenrechte, Religionsfreiheit sowie Sozial- und Gesundheitswesen eingeführt“, verweist Zöller auf die Einbindung in die eigenen Dienste.

Tanja Salaj stellte noch die Arbeit im Bereich der Frühen Hilfen vor, wo Innosozial ein vernetztes Angebot für Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen am Marktplatz in Ahlen neugestaltet. Dieses Angebot, wie auch eine Autismus Therapie, bietet Innosozial natürlich für den ganzen Kreis an.

„Wir bleiben im Gespräch über alle Themenbereiche“, so verabschiedete sich Markus Höner mit einer überzeugenden Haltung in seiner Unterstützung.

Foto + Text (Innosozial): (v. l.) Dietmar Zöller und Tanja Salaj stellen Markus Höner die vielfältigen Angebote der Innosozial vor.

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